
In Guild Wars Factions gibt es zwei Fraktionen: Die Kurzick und die Luxon. Dies sind Völker mit ihrer eigenen Kultur, ihren eigenen Errungenschaften und einzigartigem Aussehen. Zwischen beiden Fraktionen herrscht seit 200 Jahren ein erbitterter Krieg. Kurzick und Luxon hassen einander und es scheint, als könne nichts diesen uralten Hass ĂŒberwinden.
Der Spieler kann sich das Vertrauen und die Freundschaft der Fraktionen verdienen, indem er Fraktionspunkte sammelt. Fraktionspunkte bekommt man fĂŒr erledigte AuftrĂ€ge im Sinne des jeweiligen Volks. Diese Punkte kann man dann bei der entsprechenden Fraktion einlösen und wertvolle Items erhalten oder das eigene Ansehen bei der Fraktion steigern. Man kann zwar fĂŒr beide Fraktionen arbeiten, jedoch werdet ihr von Mitgliedern derjenigen Fraktion, bei der ihr weniger Punkte habt, verachtet. HĂ€ndler und Handwerker und viele andere werden nichts mit euch zu tun haben wollen.
Ein BĂŒndnis, bestehend aus mindestens einer Gilde, kann sich sogar einer Fraktion anschlieĂen und in BĂŒndniskĂ€mpfen fĂŒr sie streiten. Das BĂŒndnis ist dann selbst Teil der Fraktion und kann die Kontrolle ĂŒber Gebiete erlangen, welche die Fraktion erobert hat.
Die Kurzick
Die Kurzick leben in Cantha, genauer gesagt im Echowald. Sie halten viel von ihrer Kultur und Zivilisation und interessieren sich fĂŒr Kunst, Wissenschaft und Musik. SelbstverstĂ€ndlich stammen einige der besten Kunstwerke und einige der gröĂten Errungenschaften der Zivilisation aus ihren Reihen. AuĂerdem haben sie sich dem Schutz ihrer Heimat, dem versteinerten Wald, und dem Abbau von Bernstein verschrieben. Seit der Jadewind durch das GeĂ€st des Echowaldes gefegt ist, haben die Kurzick ihre kunstvollen Behausungen und Kathedralen direkt in die versteinerten StĂ€mme der Baumfossilien des Waldes gehauen.
Die Kurzick sind ein sehr frommes Volk. Sie leben strikt nach den Vorgaben der Götter, und sehen in allem ein Zeichen, eine göttliche Botschaft. An der Spitze ihres Kirchenstaats steht der Rat der Edelleute, der wichtige Entscheidungen erst fĂ€llt, nachdem er jene spirituellen FĂŒhrer konsultiert hat, die sich selbst die Redemptoristen nennen. Die Herrscher der Kurzick stammen aus mĂ€chtigen Dynastien, deren StammbĂ€ume sich bis in die ferne Vergangenheit Canthas und dann noch weiter zurĂŒckverfolgen lassen.
Die Kultur der Kurzick beruht auf Zeremonien, Ritualen und Traditionen; dies spiegelt sich auch in ihrer kunstvollen Architektur und Kunst wider.
Die Luxon
Auch die Luxon leben in Cantha, und zwar auf dem Jademeer. Als das Meer erstarrte, wurde das ehemalige Seefahrervolk zu Nomaden. Sie konnten nun nicht mehr zum Handeln von Insel zu Insel segeln und mussten sich auf den Abbau von Jade und das Bergen von im Meer eingeschlossenen SchĂ€tzen verlegen. Sie entwickelten neuartige Fortbewegungsmittel, um sich auf dem erstarrten Meer zu bewegen und sind mal hier und mal dort. Sie glauben an die Macht der StĂ€rke. Alles andere ist fĂŒr sie nebensĂ€chlich. Nur durch StĂ€rke lassen sich die Götter beeindrucken.
Die Luxon haben sich in verschiedene Clans aufgeteilt, die sich regelmĂ€Ăig treffen, um im Wettkampf festzustellen, welcher der stĂ€rkste Clan ist. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung legen die Luxon die AutoritĂ€t in die HĂ€nde ihres Ăltestenrates, jener herrschenden Institution, die jedes Jahr zusammentrifft, um den ÂKodex festzulegen, dem die Clans wĂ€hrend der nĂ€chsten zwölf Monate Folge zu leisten haben.
Die Architektur der Luxon ist eher schlicht und doch sehr imposant. Wenn sie irgendwo ein Lager aufschlagen, wird einfach die erstarrte OberflĂ€che des Jademeeres an die BedĂŒrfnisse angepasst, oder die Luxon passen sich an die glĂ€nzende OberflĂ€che an. Man haust in riesigen verlassenen Muscheln oder Weichtierpanzern, und auch die kĂŒnstlich gefertigten GebĂ€ude und GegenstĂ€nde haben sehr groĂe Ăhnlichkeiten mit den geschwungenen Formen dieser Meeresrohstoffe.